Lenovo ThinkStation PX
Die größte Workstation, die Lenovo baut. Zwei Prozessoren, bis zu vier Profi-Grafikkarten, Arbeitsspeicher im Terabyte-Bereich: Gedacht für Aufgaben, bei denen ein normaler Rechner nach zehn Minuten aufgibt.
Was in der PX steckt
Die Ausstattung legen Sie selbst fest. Das hier sind die Eckpunkte, an denen sich entscheidet, wie schnell Ihre Berechnungen durchlaufen.
Zwei Prozessoren
Bis zu zwei Intel Xeon Scalable der 5. oder 4. Generation, zusammen bis zu 128 Kerne und 320 MB Cache. Bei Simulationen und Renderings zählt genau diese Kernzahl.
Bis zu vier Grafikkarten
Vier Karten der RTX 6000 Ada Generation mit je 48 GB oder vier RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q mit je 96 GB GDDR7. Der Videospeicher entscheidet, wie groß Ihr Modell oder Ihre Szene sein darf.
Bis 2 TB DDR5 ECC
16 Speicherbänke, bis DDR5-5600 RDIMM. Fehlerkorrigierender Speicher, damit tagelange Rechenläufe nicht an einem gekippten Bit scheitern.
Bis zu elf M.2 SSDs
Dazu Festplatten mit bis zu 12 TB im laufenden Betrieb wechselbar. Die NVMe-Laufwerke gibt es mit Opal 2.0, also selbstverschlüsselnd.
Kühlung mit Konzept
Das Gehäuse ist zusammen mit Aston Martin entstanden. Die Luftführung ist der Grund, warum mehrere Karten dauerhaft unter Last laufen können.
Werkzeugloser Zugang
Seitenwand, Speicher, Festplatten und PCIe-Karten lassen sich ohne Schraubendreher tauschen. Praktisch, wenn regelmäßig eine Karte oder ein Laufwerk dazukommt.
Rechenleistung, die sich aufteilen lässt
Mit zwei Prozessoren stehen Ihnen bis zu 128 Kerne zur Verfügung, 64 je Prozessor. Das bringt vor allem dort etwas, wo sich eine Aufgabe in viele kleine Teile zerlegen lässt: Simulationen, Rendering, Kompilieren, das Aufbereiten großer Datensätze.
Wo genau die Grenze liegt, hängt von Ihrer Software ab. Sagen Sie uns, womit Sie arbeiten, dann sagen wir Ihnen, ob sich der zweite Prozessor rechnet oder ob das Geld in der Grafikkarte besser aufgehoben ist.
Grafikleistung für Rendering, Simulation und KI
Mit bis zu vier Karten der RTX 6000 Ada Generation oder der neuen RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q bearbeiten Sie Szenen und Modelle, die auf einer Consumer-Karte gar nicht erst laden. Zusammen mit bis zu 2 TB DDR5 ECC und bis zu elf NVMe-Laufwerken entsteht eine Maschine, die auch bei großen Datenmengen nicht zum Flaschenhals wird.
Ob sich die zweite, dritte oder vierte Karte lohnt, hängt davon ab, ob Ihre Software sie tatsächlich parallel nutzt. Auch das klären wir vorher mit Ihnen.
Innen aufgeräumt, damit Sie drankommen
Die PX ist auf Wartung ausgelegt. Komponenten sind ohne Werkzeug zugänglich, Kabelwege sind geführt, die Luft nimmt einen klaren Weg durchs Gehäuse. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber darüber, ob ein Upgrade in zwanzig Minuten erledigt ist oder einen halben Tag kostet.
Dazu kommt die Diagnose: Ein Feld an der Front zeigt im Fehlerfall einen QR-Code, über den sich der Fehler direkt zuordnen lässt. Die Netzteile sind im laufenden Betrieb wechselbar, ebenso die 3,5-Zoll-Festplatten.
Bei mehreren Geräten heißt das außerdem: gleiche Konfiguration, gleiche Handgriffe, gleiche Ersatzteile.
Technische Daten im Überblick
Die Maximalwerte der Baureihe. Welche davon Ihr Gerät tatsächlich bekommt, legen wir gemeinsam fest.
- Prozessor
- Bis zu zwei Intel Xeon Scalable der 5. oder 4. Generation, bis zu 128 Kerne, bis 4,2 GHz, bis 320 MB Cache
- Grafik
- Bis zu vier NVIDIA RTX 6000 Ada Generation oder vier RTX PRO 6000 Blackwell Max-Q, weitere RTX PRO und RTX Modelle wählbar
- Arbeitsspeicher
- Bis 2 TB DDR5 ECC, 16 Bänke, RDIMM bis DDR5-5600
- Laufwerke
- Bis zu elf M.2 SSDs bis je 4 TB, dazu 3,5-Zoll-Festplatten bis 12 TB, im Betrieb wechselbar, NVMe mit Opal 2.0
- Erweiterung
- Neun PCIe-Steckplätze, davon vier mit PCIe 5.0. Die Plätze 1 bis 5 setzen den zweiten Prozessor voraus
- Netzwerk
- Gigabit und 10-Gigabit-Ethernet ab Werk, optional bis zu vier zusätzliche 25-Gigabit-Anschlüsse, optional Wi-Fi 6E
- Stromversorgung
- 1850 Watt, im Betrieb wechselbar, 80 PLUS Platinum. Mit zwei Netzteilen redundant oder bis 2350 Watt im Verbund
- Bauform
- Tower mit 54 Litern oder 5U im Rack, 220 x 575 x 440 mm, bis 35,6 kg
- Betriebssystem
- Windows 11 Pro for Workstations, Red Hat Enterprise Linux 9.2 zertifiziert, auf Wunsch ohne Vorinstallation
- Sicherheit
- TPM 2.0 nach FIPS 140-2, UEFI Secure Boot, selbstheilendes BIOS, Gehäuseüberwachung, Kensington-Öse
- Verwaltung
- Intel vPro Enterprise mit AMT 16, optional BMC nach IPMI 2.0 für die Fernwartung
- Diagnose
- ThinkStation Diagnostics und ein Diagnosefeld an der Front mit QR-Code
- Garantie
- Ein, zwei oder drei Jahre Vor-Ort-Service, erweiterbar
Angaben nach Lenovo PSREF, Stand 2. September 2026. Nicht jede Option ist in jeder Region und jedem Modell verfügbar.
Keine passende Konfiguration dabei? Abweichende Ausstattung lassen wir über eine Sonderkonfiguration direkt ab Werk bauen, mit eigener Modellnummer für spätere Nachbestellungen. Bei mehreren Geräten rechnen wir Ihnen Projektpreise.
Wir stellen Ihre PX zusammen
Sagen Sie uns, womit Sie arbeiten und wie lange die Rechenläufe dauern dürfen. Daraus ergibt sich die Konfiguration meist von selbst, und Sie zahlen nicht für Leistung, die in Ihrem Fall nichts bringt.
oder direkt anrufen: 03327.5690090