Der Lenovo ThinkCentre neo 50q Gen 7 ist ein kompakter und vielseitig konfigurierbarer Bürorechner.
Er benötigt kaum Stellfläche, bietet aber dennoch moderne Intel Core Leistung, schnellen DDR5 Arbeitsspeicher, Platz für bis zu zwei SSDs und eine für diese Geräteklasse umfangreiche Anschlussausstattung.
Zu seinen Stärken gehören die beiden fest integrierten Bildausgänge, die zahlreichen USB Anschlüsse, Gigabit Ethernet und die Möglichkeit, den Rechner per VESA Halterung direkt hinter einem Monitor zu montieren. Auch die Sicherheitsfunktionen passen gut zu einem professionellen Einsatz.
Einige Punkte sollten vor dem Kauf genau geprüft werden: WLAN, Bluetooth, der zusätzliche Bildausgang, Standfuß, Halterungen, Tastatur, Maus, Betriebssystem und sogar das Netzteil können von der gewählten Konfiguration abhängen. Der Rechner unterstützt außerdem kein Intel vPro und besitzt weder ein optisches Laufwerk noch einen Kartenleser.
Lenovo ThinkCentre NEO 50q Gen 7
Viel Leistung auf erstaunlich wenig Raum
Der Lenovo ThinkCentre neo 50q Gen 7 zeigt, wie wenig Platz ein moderner Bürorechner heute benötigen kann. Sein Gehäuse fasst gerade einmal rund einen Liter und bringt ungefähr ein Kilogramm auf die Waage. Damit passt der kompakte Desktop problemlos auf kleinere Schreibtische, unter einen Monitor oder mit einer passenden Halterung direkt an dessen Rückseite.
Produkte filtern
Moderne Intel Core Leistung
Je nach Konfiguration kommt ein Intel Core 3, Core 5 oder Core 7 Prozessor der Series 3 zum Einsatz.
In den ausführlichen technischen Unterlagen werden unter anderem der Intel Core 5 320 und der Intel Core 7 350 genannt. Beide Prozessoren besitzen sechs Kerne und verarbeiten sechs Threads. Zwei leistungsorientierte Kerne kümmern sich um anspruchsvollere Aufgaben.
Vier besonders sparsame Kerne übernehmen leichtere Prozesse und tragen zu einem effizienten Betrieb bei. Der Intel Core 5 320 erreicht einen maximalen Takt von bis zu 4,6 GHz. Beim Intel Core 7 350 sind bis zu 4,8 GHz möglich. Damit eignet sich der kompakte Rechner für typische Büroaufgaben, umfangreiche Tabellen, Videokonferenzen, browserbasierte Plattformen und das parallele Arbeiten mit mehreren Programmen.
Die tatsächlich verfügbare Leistung hängt von der gewählten Konfiguration, den verwendeten Anwendungen und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab. Für klassische Büroarbeit bietet bereits eine Core 5 Ausstattung eine gute Grundlage. Der Core 7 stellt zusätzliche Reserven für intensiveres Multitasking bereit.
Integrierte NPU für geeignete KI Aufgaben
Der ThinkCentre neo 50q Gen 7 wird als AI PC geführt.
Die angebotenen Intel Prozessoren besitzen eine integrierte Intel AI Boost NPU. Diese spezialisierte Recheneinheit kann geeignete Aufgaben rund um künstliche Intelligenz übernehmen. Beim Intel Core 5 320 erreicht die NPU bis zu 16 TOPS.
Der Intel Core 7 350 bietet bis zu 17 TOPS. Unterstützte Anwendungen können bestimmte Berechnungen dadurch lokal ausführen und den Hauptprozessor entlasten. Lenovo nennt außerdem Funktionen wie Windows Studio Effects und die Lenovo AI Turbo Engine. Damit können je nach Software und Konfiguration unter anderem Videokonferenzen, Zusammenfassungen, Benachrichtigungen und Arbeitsabläufe unterstützt werden.
Integrierte Intel Grafik
Die Bildausgabe übernimmt eine integrierte Intel Grafikeinheit.
Sie verwendet einen Teil des vorhandenen Arbeitsspeichers und unterstützt DirectX 12. Beim Intel Core 5 320 erreicht die Grafik laut den technischen Unterlagen eine Spitzenleistung von bis zu 20 TOPS. In Verbindung mit dem Intel Core 7 350 sind bis zu 21 TOPS möglich.
Für Bürosoftware, hochauflösende Videowiedergabe, Präsentationen und den Betrieb mehrerer Monitore ist diese Lösung gut geeignet. Der ThinkCentre besitzt jedoch keine separate Grafikkarte und ist nicht als spezialisierte Workstation für aufwendige dreidimensionale Konstruktionen, komplexe Simulationen oder anspruchsvolles Gaming gedacht.
Bis zu drei unabhängige Bildschirme
Zur festen Ausstattung gehören ein DisplayPort Anschluss und ein HDMI Anschluss.
Damit lassen sich zwei externe Bildschirme direkt mit dem Rechner verbinden. DisplayPort 1.4b unterstützt eine Auflösung von bis zu 3840 × 2160 Pixeln bei 60 Hz. Über HDMI 2.1 TMDS sind bis zu 4096 × 2160 Pixel bei 60 Hz möglich.
Je nach Konfiguration kann auf der Rückseite ein zusätzlicher Bildausgang vorhanden sein. Zur Auswahl stehen VGA, DisplayPort oder HDMI. Mit diesem optionalen Anschluss unterstützt der ThinkCentre bis zu drei unabhängige Bildschirme.
Welche Auflösung über den zusätzlichen Anschluss möglich ist, hängt von dessen Ausführung ab. DisplayPort 1.2a und zusätzliches HDMI unterstützen bis zu 4096 × 2160 Pixel bei 60 Hz. Über VGA sind bis zu 1920 × 1080 Pixel bei 60 Hz möglich.
Bis zu 32 GB DDR5 Arbeitsspeicher
Der ThinkCentre neo 50q Gen 7 unterstützt bis zu 32 GB DDR5 Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von 5600 MT pro Sekunde.
Im Gehäuse befindet sich ein einzelner SODIMM Steckplatz. Dadurch ist die maximale Speicherausstattung auf ein Modul begrenzt. Wie viel Arbeitsspeicher ab Werk eingebaut ist, hängt von der jeweiligen Konfiguration ab.
Für einfache Büroaufgaben kann bereits eine kleinere Ausstattung genügen. Wer viele Anwendungen gleichzeitig verwendet, mit großen Tabellen arbeitet oder mehrere Browserfenster dauerhaft geöffnet hält, profitiert von einer großzügigeren Speicherkonfiguration.
Platz für bis zu zwei SSDs
Trotz seines kompakten Gehäuses bietet der ThinkCentre zwei Steckplätze für M.2 SSDs.
Unterstützt werden Laufwerke im Format 2242 und 2280. Eine M.2 SSD im Format 2242 kann laut Lenovo eine Kapazität von bis zu 128 GB besitzen. Im größeren Format 2280 werden Kapazitäten von bis zu 1 TB je Laufwerk unterstützt. In einer passenden Konfiguration sind somit bis zu zwei Laufwerke möglich. Die SSDs werden über PCIe 4.0 angebunden.
Die Steckplätze arbeiten technisch mit zwei Datenleitungen. Ein Laufwerk mit vier Datenleitungen kann verwendet werden, läuft in diesem Gerät jedoch mit der Leistung von zwei Datenleitungen.