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Die Lenovo ThinkStation P4 ist eine sehr starke Tower Workstation für professionelle Nutzer, die viel Leistung, Erweiterbarkeit und Zuverlässigkeit benötigen.
Besonders überzeugend sind die AMD Ryzen PRO 9000 Prozessoren, die Unterstützung für starke NVIDIA RTX PRO Blackwell Grafikkarten, bis zu 256 GB DDR5 Speicher, ECC Optionen und die hohe Speicherkapazität mit bis zu sechs Laufwerken.
Sie passt sehr gut zu CAD, 3D Visualisierung, Rendering, Simulation, Entwicklung, Datenanalyse, Medienproduktion und professionellen Anwendungen mit ISV Zertifizierungen. Auch die vielen Anschlüsse, die starke Display Unterstützung und die flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten machen sie zu einer Workstation, die über Jahre mitwachsen kann.
Lenovo ThinkStation P4
Die Lenovo ThinkStation P4 ist eine professionelle Tower Workstation für alle, die mehr brauchen als einen normalen Büro PC. Sie richtet sich an Nutzer, die mit rechenintensiven Anwendungen arbeiten, große Datenmengen bewegen, 3D Modelle bearbeiten, Renderings erstellen, Simulationen durchführen oder professionelle Software zuverlässig nutzen möchten.
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Lenovo positioniert die ThinkStation P4 als Einstieg in die Tower Workstation Klasse, aber die Ausstattung klingt alles andere als klein.
AMD Ryzen PRO 9000 Serie, bis zu 16 Kerne, bis zu 256 GB DDR5 Arbeitsspeicher, ECC Unterstützung, bis zu sechs Laufwerke, moderne PCIe Erweiterung, 2.5 Gigabit LAN und starke NVIDIA RTX PRO Grafikkarten bis zur RTX PRO 6000 Blackwell Workstation Edition machen klar: Das ist ein System für ernsthafte Arbeit.
Besonders spannend ist die Mischung aus Leistung, Erweiterbarkeit und professioneller Zuverlässigkeit. Die ThinkStation P4 ist nicht nur für heute ausgelegt, sondern bietet Reserven für morgen. Genau das ist bei einer Workstation wichtig, weil solche Systeme oft mehrere Jahre produktiv im Einsatz bleiben.
Prozessor und Workstation Leistung
Im Zentrum der ThinkStation P4 stehen AMD Ryzen PRO 9000 Serie Prozessoren. Laut Lenovo unterstützt das System bis zu 16 Kerne, bis zu 5,5 GHz und bis zu 170 Watt TDP. Im Datasheet wird als Top Option der AMD Ryzen 9 PRO 9965X3D genannt. Damit ist die Workstation für anspruchsvolle Aufgaben gedacht, bei denen ein normaler Desktop schnell an Grenzen kommt.
Für den Alltag bedeutet das: Die ThinkStation P4 eignet sich sehr gut für komplexe Modellierung, Rendering, Simulationen, technische Berechnungen, Datenanalysen, CAD Anwendungen und andere professionelle Workflows. Gerade wenn viele Prozesse parallel laufen, sind viele Kerne und hohe Taktraten ein echter Vorteil. Lenovo nennt außerdem ein fortschrittliches thermisches Design.
Für höhere CPU Optionen ist Flüssigkühlung verfügbar. Das ist wichtig, weil Workstations nicht nur kurz schnell sein müssen. Sie sollen auch unter längerer Last stabil und zuverlässig arbeiten.
Grafik und professionelle Visualisierung
Bei der Grafik zeigt die ThinkStation P4 sehr deutlich, warum sie eine Workstation ist. Lenovo nennt Unterstützung bis zu einer NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Workstation Edition oder bis zu zwei NVIDIA RTX A1000 Grafikkarten.
Die stärkste genannte RTX PRO 6000 Blackwell Workstation Edition bietet 96 GB GDDR7 ECC Grafikspeicher. Das ist vor allem für professionelle Anwendungen wichtig. Große 3D Szenen, komplexe Modelle, GPU Rendering, KI Workloads, Simulationen, Visualisierung, Architektur, Konstruktion, Medienproduktion und datenintensive Workflows profitieren enorm von starker professioneller Grafik.
Auch die Auswahl ist breit. Je nach Bedarf gibt es Varianten von NVIDIA RTX A400 und RTX A1000 bis hin zu RTX PRO 2000, RTX PRO 4000, RTX PRO 4500, RTX PRO 5000 und RTX PRO 6000 Blackwell. Dadurch lässt sich die Workstation ziemlich genau an den eigenen Bedarf anpassen.
Arbeitsspeicher und ECC Optionen
Beim Arbeitsspeicher bietet die ThinkStation P4 sehr viel Spielraum. Lenovo nennt bis zu 256 GB DDR5 Speicher über vier DIMM Steckplätze. Das ist besonders wichtig für große Projekte, große Datensätze, Simulationen, virtuelle Arbeitsumgebungen und professionelle Anwendungen, die viel Speicher benötigen. Ein wichtiger Workstation Punkt ist die ECC Unterstützung.
ECC Speicher kann Speicherfehler erkennen und korrigieren. Das ist besonders in professionellen Umgebungen wertvoll, wenn Stabilität und Datenintegrität wichtig sind. Wer etwa lange Rechenjobs laufen lässt oder mit geschäftskritischen Daten arbeitet, profitiert von dieser zusätzlichen Sicherheit. Je nach Konfiguration werden DDR5 UDIMM mit ECC, DDR5 UDIMM ohne ECC und DDR5 CUDIMM ohne ECC unterstützt. Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit hängt laut PSREF von der Bestückung ab.
Wichtig für den Nutzer ist vor allem: Die P4 bietet viel Speicher, echte Aufrüstbarkeit und professionelle Speicheroptionen.
Speicher, Laufwerke und RAID
Die ThinkStation P4 ist auch beim Massenspeicher sehr flexibel. Lenovo nennt bis zu sechs Speicherlaufwerke insgesamt. Möglich sind bis zu drei 3,5 Zoll Festplatten und bis zu drei M.2 SSDs. Das ist ideal für Nutzer, die schnelle SSD Leistung und große Datenkapazität kombinieren möchten.
Bei den SSDs unterstützt die Workstation M.2 PCIe NVMe SSDs, darunter PCIe 5.0 Performance SSDs mit bis zu 4 TB pro Laufwerk. Bei den Festplatten sind 3,5 Zoll SATA HDDs mit bis zu 12 TB pro Laufwerk möglich. Insgesamt nennt das Datasheet bis zu 48 TB Gesamtspeicher, aufgeteilt in bis zu 12 TB M.2 SSD Speicher und bis zu 36 TB HDD Speicher. Auch RAID ist vorhanden.
Der integrierte SATA Controller unterstützt RAID 0, 1 und 5. Der integrierte NVMe Controller unterstützt RAID 0 und 1. Damit kann man je nach Bedarf auf Geschwindigkeit, Spiegelung oder größere Sicherheit bei Laufwerken setzen.
Gehäuse, Erweiterbarkeit und Innenaufbau
Die ThinkStation P4 kommt als klassischer Tower mit 29,9 Liter Gehäusevolumen. Das klingt im Vergleich zu Mini PCs groß, ist für eine Workstation aber genau richtig. Hier geht es um Kühlung, Erweiterbarkeit, Grafikkarten, Laufwerke und stabile Leistung unter Last.
Das Gehäuse misst 180 mal 401,5 mal 415 mm und startet bei etwa 8,75 kg. Im Inneren bietet die Workstation drei interne Laufwerksschächte, bis zu drei M.2 Steckplätze für SSDs und vier PCIe Steckplätze. Besonders wichtig ist der PCIe 5.0 x16 Steckplatz für leistungsstarke Grafikkarten.
Die P4 ist also nicht als Wegwerfgerät gedacht. Sie kann wachsen. Mehr Speicher, mehr Laufwerke, andere Grafikkarten, zusätzliche Netzwerkkarten oder weitere Schnittstellen lassen sich je nach Konfiguration ergänzen. Genau das macht den Unterschied zwischen einem normalen PC und einer echten Workstation aus.
Anschlüsse und Netzwerk
Die Anschlussausstattung der ThinkStation P4 ist sehr umfangreich. Vorne gibt es USB C mit 20 Gbps, mehrere USB A Anschlüsse, Audioanschlüsse und je nach Konfiguration einen SD Kartenleser. Das ist praktisch, weil häufig genutzte Anschlüsse direkt erreichbar sind.
Auf der Rückseite bietet die Workstation weitere USB A Anschlüsse, HDMI, DisplayPort, 2.5 Gigabit Ethernet, Line Out und verschiedene optionale Schnittstellen. Dazu gehören zusätzliche USB C Ports, HDMI, DisplayPort, VGA, Parallelanschluss, serielle Anschlüsse und weitere USB Erweiterungen.
Gerade in professionellen oder industriellen Umgebungen sind solche Optionen wichtig, weil ältere Spezialgeräte oder Messsysteme oft bestimmte Schnittstellen benötigen. Beim Netzwerk ist standardmäßig 2.5 Gigabit Ethernet vorhanden. Optional können zusätzliche Ethernet Adapter verbaut werden, bis hin zu 10 Gigabit oder 25 Gigabit Ethernet. Optional gibt es außerdem Wi Fi 7 mit Bluetooth 5.4.
Monitor Support und Arbeitsplätze mit vielen Displays
Eine Workstation wie die ThinkStation P4 wird oft an mehreren Monitoren betrieben. Lenovo nennt Unterstützung für bis zu zwölf unabhängige Displays. Das ist ein starkes Argument für Nutzer, die große Arbeitsflächen brauchen, etwa für CAD, Finanzdaten, Monitoring, Entwicklung, Schnittplätze, Visualisierung oder Kontrollräume.
Standardmäßig stehen drei Displayausgänge über onboard Ports zur Verfügung, zwei DisplayPorts und ein HDMI Anschluss. Über Flex IO kann ein weiterer Anschluss ergänzt werden. Mit zwei diskreten Grafikkarten sind zusätzlich bis zu acht weitere Displays möglich.
Die technischen Möglichkeiten sind ebenfalls stark. HDMI unterstützt bis zu 4K bei 100 Hz oder 8K bei 30 Hz. DisplayPort 1.4 unterstützt bis zu 4K bei 120 Hz oder 8K bei 30 Hz. DisplayPort 2.0 unterstützt bis zu 4K bei 144 Hz oder 8K bei 60 Hz.
Sicherheit, Verwaltung und professionelle Software
Die ThinkStation P4 ist für professionelle Umgebungen gebaut und bringt entsprechende Sicherheitsfunktionen mit.
Dazu gehören ein diskretes TPM 2.0 Modul mit TCG Zertifizierung, Kensington Security Slot, Padlock Loop, optionaler Cable Lock, optionaler E Lock und optionaler Chassis Intrusion Switch. Auf BIOS Ebene bietet die Workstation Administrator Passwort, UEFI Secure Boot, Power On Passwort und Self Healing BIOS. Zusammen mit Lenovo ThinkShield ergibt sich ein Sicherheitskonzept, das auf geschäftliche Nutzung ausgelegt ist. Für die Verwaltung unterstützt die ThinkStation P4 AMD PRO Manageability.
Dazu kommt Lenovo Diagnostics für Windows. Wichtig für professionelle Nutzer sind außerdem die ISV Zertifizierungen. Im Datasheet nennt Lenovo unter anderem AVID, Altair, Autodesk, ANSYS, Bentley, Dassault, Nemetschek, PTC und Siemens. Das ist besonders relevant, wenn die Workstation mit zertifizierter professioneller Software eingesetzt wird.