Hardware, die Ihre KI-Modelle wirklich trägt
Deep Learning, maschinelles Sehen, generative Modelle: Alle brauchen Rechenleistung, die ein normaler Arbeitsplatzrechner nicht liefert. Die ThinkStation PX und die P Serie sind dafür gebaut und für die gängigen Frameworks zertifiziert.
Wo die Rechenzeit tatsächlich hingeht
Ein KI-Projekt besteht nicht nur aus dem Training. Jeder Schritt stellt andere Anforderungen an die Maschine, und genau danach richtet sich, worin Sie investieren sollten.
Daten aufbereiten
Fordert vor allem CPU-Kerne, schnellen Speicher und viel RAM.
Training
Hier zählt die GPU, ihr Videospeicher und die Kühlung bei Dauerlast.
Auswerten
Viele kurze Durchläufe, oft parallel. Profitiert von mehreren GPUs.
Inferenz
Das fertige Modell im Einsatz, häufig auf kleinerer Hardware vor Ort.
Skalieren
Mehr Daten, größere Modelle. Die Maschine sollte mitwachsen können.
ThinkStation PGX, das KI-Labor unter dem Schreibtisch
Die PGX fällt aus der Reihe. Sie hat keinen Intel- oder AMD-Prozessor, sondern den NVIDIA GB10 Grace Blackwell Superchip auf ARM-Basis, und sie läuft nicht unter Windows, sondern unter NVIDIA DGX OS mit fertig eingerichtetem KI-Stack. Gedacht ist sie als eigener Spielplatz zum Entwickeln, Feinabstimmen und Ausprobieren, damit teure Cluster- und Cloudkapazität für das freibleibt, wofür sie gebraucht wird.
Ein Gerät, 128 GB für das Modell
Prozessor und Grafikeinheit teilen sich denselben Speicher. Dadurch passen Modelle hinein, die auf einer klassischen Grafikkarte längst nicht mehr unterkommen. Reicht der Platz nicht, koppeln Sie über den ConnectX-Anschluss ein zweites Gerät dazu.
- NVIDIA GB10 Grace Blackwell, 20 ARM-Kerne, bis zu 1 PetaFLOP bei niedriger Präzision
- 128 GB LPDDR5X als gemeinsamer Speicher für CPU und GPU
- NVIDIA DGX OS mit PyTorch und Jupyter, direkt startklar
- 10 GbE, Wi-Fi 7 und zwei QSFP-Anschlüsse für die Kopplung
- Selbstverschlüsselnde NVMe und TPM 2.0
gekoppelt über ConnectX
Wichtig zur Einordnung: Die PGX ist nicht schneller als eine große Trainingsmaschine, sie hält nur außergewöhnlich viel Modell im Speicher. Wer Tag und Nacht trainiert, ist mit der PX besser bedient. Wer entwickelt, testet und Modelle anpasst, spart mit der PGX Cloudkosten und behält die Daten im Haus.
ThinkStation PX, das obere Ende
Die leistungsfähigste Workstation, die Lenovo bisher gebaut hat. Das Gehäuse ist zusammen mit Aston Martin entstanden, was hier nicht nur Optik ist: Luftführung und Kühlung sind die Voraussetzung dafür, dass mehrere GPUs über Stunden unter Volllast laufen können.
Wofür sie gedacht ist
Modellentwicklung, Training großer neuronaler Netze, Datenanalyse auf Datensätzen, die nicht mehr in den Speicher eines normalen Rechners passen. Durch das werkzeuglose Innenleben lässt sie sich erweitern, ohne dass jedes Mal ein Techniker anrücken muss.
ThinkStation im Shop- Bis zu zwei Intel Xeon Prozessoren mit zusammen bis zu 120 Kernen
- Mehrere NVIDIA RTX oder Rechenzentrums-GPUs, bis hin zu H100 Tensor Core
- Bis zu 2 TB DDR5, damit auch große Modelle im Speicher bleiben
- PCIe 5.0 für die Bandbreite zwischen GPU, Speicher und Laufwerken
- Werkzeugloser Zugang für Wartung und spätere Erweiterung
Die P Serie, für jeden Zuschnitt etwas
Nicht jedes Vorhaben braucht das Maximum. Die P Serie deckt die Stufen darunter ab, vom kompakten Gerät für Inferenz vor Ort bis zur Einzelprozessor-Workstation für Simulationen.
ThinkStation P7
Einzelprozessor-Workstation der oberen Klasse, ausgelegt auf Xeon W und große RTX Karten. Passt, wenn ein Prozessor reicht, die GPU aber nicht klein sein darf.
Modelle ansehenThinkStation P5
Der vielseitige Mittelbau für Ingenieurbüros, Data Scientists und Forschungsgruppen. Genug Reserven für Training im kleineren Maßstab.
Modelle ansehenThinkStation P3 Ultra
Sehr kompakt und trotzdem ernsthaft ausgestattet. Gedacht für Inferenz direkt am Einsatzort, wo kein Platz für einen Tower ist.
Modelle ansehenAuch mit AMD: Für Threadripper PRO und Ryzen basierte Workstations führen wir die ThinkStation P4 und P8. Bei stark parallelen Aufgaben mit sehr vielen Kernen sind sie oft die wirtschaftlichere Wahl.
Damit die Software auch mitspielt
Rohe Rechenleistung nützt wenig, wenn Treiber und Bibliotheken nicht zusammenpassen. Lenovo stimmt die Workstations auf die verbreiteten KI-Umgebungen ab, und die ISV-Zertifizierung bedeutet, dass der Softwarehersteller die Kombination aus Gerät und Treiber freigegeben hat. Im Supportfall ist das der Unterschied zwischen Hilfe und Schulterzucken.
Sagen Sie uns, was gerechnet werden soll
Framework, Modellgröße und ob trainiert oder nur ausgeführt wird: Daraus ergibt sich die Konfiguration meist von selbst. Wir rechnen Ihnen zwei bis drei Varianten durch, statt gleich die größte Maschine anzubieten.
oder direkt anrufen: 03327.5690090